Einsichten + Aussichten

Nachrichten aus Postbank, Wirtschaft und Finanzen für Geschäfts- und Firmenkunden

Meldungen

Kurz & knapp

Die Arbeitsbedingungen im Einzelhandel sind oft anspruchsvoll: Die Bezahlung ist vergleichsweise niedrig, der Druck häufig groß. Entsprechend groß ist die Mitarbeiterfluktuation. Die Zahl der Kündigungen lässt sich jedoch recht einfach verringern. Das haben Wissenschaftler der Universitäten Frankfurt, Köln und Konstanz in einem Forschungsprojekt nachgewiesen. Über 16 Monate beobachteten sie das Kündigungsverhalten von Angestellten einer Supermarktkette. Nachdem die Filialleiter auf Wunsch der Unternehmensleitung angefangen hatten, öfter mit ihren Mitarbeitern zu sprechen, sank die Fluktuation um 25 Prozent. Insgesamt 20 Minuten persönliche Ansprache täglich reichten dafür aus. Werden die Gespräche intensiviert, sinkt die Kündigungsrate nochmals um 25 Prozent. Nur etwas mehr – freundliche – Kommunikation kann also maßgeblich zur Mitarbeiterbindung beitragen. https://econtribute.de

Mitarbeiter mit Corona-Mund-Masen-Schutz

Kommunikation senkt Fluktuation

Betriebsführung

Für Arbeitnehmer ist die Corona-Krise eine echte Belastung: Sorgen um den Job und die Arbeit aus dem Homeoffice bei gleichzeitiger Kinderbetreuung bringen viele an ihre Grenzen. Ihren Arbeitgebern stellen sie trotzdem ein gutes Zeugnis aus.

Gute Noten für Chefs

Personal

Kreditvergabe

Kaum Verschärfung

Die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen haben sich trotz der Krise kaum verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt der im Februar vom Bankenverband veröffentlichte Bericht zur Lage der Unternehmensfinanzierungen. Der Verband rechnet demnach zudem mit einer nur langsam steigenden Zahl von Unternehmensinsolvenzen. Allerdings sei ein Umdenken bei der öffentlichen Förderpolitik und Unternehmensfinanzierung erforderlich. Die Corona-Hilfsprogramme könnten ein Vorbild sein, um innovationsträchtige Branchen gezielter zu unterstützen.  www.bdb.de

Wer erst kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat, leidet stärker unter ihren Auswirkungen als bereits etablierte Unternehmen. Das belegt jetzt eine Befragung von KfW Research.

Junge Firmen leiden mehr

Corona

Arbeiter mit Corona-Mund-Nasenschutz

Corona

Mittelstand baut Digitalisierung aus

Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung im Mittelstand vorangetrieben. 33 Prozent der kleineren und mittleren Unternehmen haben seit dem Ausbruch der Pandemie ihre Digitalisierungsmaßnahmen erheblich ausgebaut. Das geht aus dem aktuellen Digitalisierungsbericht Mittelstand der KfW hervor. Die Digitalisierungsmaßnahmen waren demnach für die Unternehmen ein wichtiges Hilfsmittel, die negativen Auswirkungen der Pandemie zu bewältigen. www.kfw.de

Roboter

Digitalisierung

Keine Angst vor künstlicher Intelligenz

Wer hätte das gedacht? 75 Prozent der Mitarbeiter hierzulande sehen den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in ihrem Arbeitsumfeld positiv. Sie erhoffen sich von der Technologie vor allem mehr Effizienz und Arbeitsentlastung. Das hat die Trendstudie 2021 Artificial Intelligence der privaten Hochschule IUBH herausgefunden. Lediglich 25 Prozent der Befragten gaben an, Angst davor zu haben, dass KI ihren Arbeitsplatz gefährden könnte. www.iubh-university.de

Postbank

Postbank Digitalstudie 2021

Corona befeuert Internetnutzung

Im Corona-Jahr 2020 waren die Menschen in Deutschland im Schnitt 65 Stunden pro Woche online. Das ist ein Plus von 9 Stunden (15 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Smartphone-Nutzung hat kräftig zugelegt: Knapp 19 Stunden surfen die Bundesbürger*innen innerhalb von sieben Tagen mit dem Handy im Netz. Im Jahr zuvor waren es noch rund 16 Stunden pro Woche. Besonders viel Zeit verbringen die unter 40-Jährigen im Web: Sie kommen in einer Woche auf durchschnittlich 85,6 Stunden, davon 30,6 Stunden über das Smartphone. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Postbank Digitalstudie 2021. „Ohne Corona wäre ein derart rasanter Anstieg der Internetnutzung nicht vorstellbar“, sagt Thomas Brosch, Chief Digital Officer der Postbank. Da das gesellschaftliche Leben seit Monaten auf ein Minimum reduziert ist, suchten gerade junge Menschen vermehrt im Netz nach Austausch, Unterhaltung oder Schnäppchen. Es sei zu erwarten, dass die Verbraucher*innen einige dieser Gewohnheiten auch nach Ende des Lockdowns beibehalten werden. www.postbank.de

Innovationen

Bauen mit Druck

Das Unternehmen PERI aus dem bayerischen Weißenhorn ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schalungen und Gerüsten – und Spezialist für den 3D-Betondruck. Wie PERI jetzt Europa größtes 3D-gedrucktes Mehrfamilienhaus aus dem Drucker stampfte zeigt dieses Video.

Kurz & knapp

Das Tragen von FFP2-Masken ist fester Bestandteil der Strategie, mit der die Bundesregierung die Corona-Pandemie in den Griff kriegen will. Doch nicht nur deshalb fördert der Bund jetzt Mittelständler bei Innovationsprojekten rund um Schutzausrüstung.

Neue Förderung

Schutzausrüstung

Familienunternehmen

Neuer Leitfaden

Ein neuer Praxisleitfaden zur Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU) will Familienunternehmern zeigen, wie sie ihre traditionellen Stärken nutzen können, um vom digitalen Zeitalter zu profitieren. Dabei kommt es den Experten zufolge vor allem auf die nächste Generation an. Denn sie spielt eine zentrale Rolle, wenn es um die digitale Transformation geht. Der Leitfaden beschreibt zudem, wie Unternehmen ihre Widerstandskraft stärken und Gefahren abwehren können. www.uni.wh.de

Schweren Nutzfahrzeugen könnte schon bald eine wichtige Rolle beim Klimaschutz zukommen – wenn sie mit Wasserstoff-Brennstoffzellen ausgerüstet werden. Das hat das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) herausgefunden.

Mehr Nachhaltigkeit

Nutzfahrzeuge

Containerterminal Hamburg

Außenhandel

Handelshemmnisse belasten Geschäft

Deutsche Unternehmen sind skeptisch, was die Entwicklung ihres Absatzes im Ausland nach dem Abflauen der Corona-Pandemie anbetrifft. 47 Prozent der international aktiven deutschen Betriebe berichten von zunehmenden Hürden im Handel. Am häufigsten sehen sich die Unternehmen mit verstärkten Sicherheitsanforderungen konfrontiert. Zusätzliche Prüfungen von Produkten sowie spezielle örtliche Sicherheitsvorschriften kosten die Betriebe Zeit und Geld. Auch lokale Zertifizierungsanforderungen, Sanktionen und höhere Zölle stellen sie vor Herausforderungen. Das hat die DIHK-Umfrage Going International 2021 ergeben. www.dihk.de

Seecontainer

Mittelstand

Rückzug aus globalen Lieferketten

Immer mehr Mittelständler sind über die Erosion der globalen Lieferketten besorgt. Rund ein Drittel geht davon aus, dass sich dieser Trend auch nach der Corona-Pandemie fortsetzen wird. Einer Umfrage von KfW Research zufolge, sind rund ein Drittel der befragten Mittelständler davon überzeugt, dass sich viele Unternehmen ganz aus den weltweiten Wertschöpfungsketten zurückziehen werden. Bei den bereits in Mitleidenschaft gezogenen Unternehmen sind es sogar noch mehr: Die Hälfte der Befragten erwartet, dass Unternehmen künftig bei der Produktion und der Erstellung von Dienstleistungen deutlich mehr auf Regionalisierung setzen werden.  www.kfw.de

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